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website Dieter Nuhr's Facebook Wall
FIFA verlegt ab 2022 den Sommer in den Winter. Und Weihnachten ist dann 10.3.. Zufällig auch Blatters Geburtstag. Ich liebe Fußball!
SAT1: "15 Pioniere beginnen neues Leben in Newtopia!" Ohne TV! Da können sie die eigene Sendung nicht gucken. Glückwunsch!
Muss mal eins loswerden: Alle halbe Jahre lese ich mal die Kommentare unter meinen Postings. Und ich bin immer wieder erstaunt über drei Dinge: 1. Wie unfassbar intolerant viele auf abweichende Meinungen einfach mit Beleidigungen reagieren, weil andere Bewertungen als die eigenen SELBSTVERSTÄNDLICH immer erstens falsch, zweitens doof und drittens böse sind, 2. wie viele Menschen primitive, ideologische Plattitüden mit Argumenten verwechseln, und 3. wie viele vollständig Humorlose sich hier tummeln. Könnten die sich nicht einfach auf den üblichen Seiten ihr tägliches Quäntchen Empörung abholen? Das wäre schön.
Auch interessant: Egal ob 3.000 oder 20.000 Likes, die Kommentare sind IMMER mehrheitlich empört. Weil der Amüsierte lächelt, während sich der Empörte lautstark beklagt. Kann es sein, dass das symptomatisch ist für die öffentliche Dauerempörung bei uns? Wahrscheinlich ist die Laune erheblich besser als es scheint, weil man aufgrund ihrer Lautstärke immer nur die Muffköppe hört...
Kinder an die Macht, sang Grönemeyer. In Griechenland probieren Sie es erst mal mit Pubertierenden.
Gestern Selbstversuch: Fußballgucken, Fleisch, Alkohol, mitten in der Fastenzeit. Und siehe da: Es geht!!!
Ich gehe Karneval als "Komiker im Exil". Bin extra nach Spanien, damit alles perfekt ist. Bin bloß der einzige Verkleidete hier.
Hab ich das richtig verstanden? Die griechische Regierung droht den Europäern damit, kein Geld mehr bei Ihnen zu leihen?
Ist so ein stinknormaler Winter nicht in Zeiten des Klimawandels auch mal eine Meldung wert? Oder warten wir wieder erstmal auf Wind?
Kleiner Nachschlag noch... Donnerstag 29.1. Ausstellungseröffnung im Museum Ratingen, Peter-Brüning-Platz 1, Freitag 30.1. in der Galerie Obrist, Essen, Kahrst. 59
Wenn man von der Schönheit des Reisens schreibt, dann gibt es immer Menschen, die beleidigt sind, sei es, weil Reisen Geld kostet (denn Geld ist immer vom Teufel, wenn es der andere hat), sei es, weil sie glauben, dass man nicht irgendwohin reisen darf, wo es den Leuten schlechter geht als hier. Man lernt daraus eigentlich nur, dass das Internet zum Lebensraum der Dauerbeleidigten geworden ist, die immer einen Grund finden, anderen irgendetwas vorzuwerfen, um sich selbst moralisch zu erhöhen. Gerade gegen diese Dusseligkeit hilft das Reisen ganz formidabel. Man erkennt dann, dass die Anzahl der Beleidigten abnimmt, je weiter man sich von Deutschland entfernt. Es ist erschreckend, dass die Laune in Ländern wie Indien wahrscheinlich erheblich besser ist als bei uns, vielleicht weil dort viele gar keinen Internetanschluss haben.

Ich sage zu meinen Bildern: Wer Augen hat zu sehen, soll ruhig hinsehen. Die anderen, die nur ihre eigene negative Weltsicht bestätigt sehen wollen, dürfen ruhig woanders hingehen. Sie werden jetzt wahrscheinlich wieder beleidigt sein. Ich kann es nicht ändern. Wir leben schließlich im Zeitalter der digitalen selbstgerechten Dauerempörung.
Wer seinen Urlaub immer nur auf Malle oder in Holland verbringt, verpasst das Erlebnis, anderen Menschen beim Andersleben zuzuschauen. Die Welt ist nicht nur vielfältig, sondern auch rund, was dazu führt, dass sich der Horizont bei jeder Reise, egal in welche Richtung, nach hinten verschiebt, ein physikalisch-optischer, aber auch philosophischer Effekt. Und völlig unabhängig von dem, was man über das Leben in anderen Erdteilen weiß, man muss es anfassen und riechen, um zu begreifen, was Freddy Quinn meinte, als er sang "Alo-Ahe", nämlich so viel wie: "Hallo?!" Reisen ist auch im 21. Jahrhundert noch ein Abenteuer.
Vergessen, das Vogelhaus zu füllen. Überall beleidigte Rotkehlchen. Die Viecher haben ein überzogenes Anspruchsdenken!
text 2015-01-09T23:07:19+00:00
Aufruf der Zeitungsverleger: „Wehren wir uns" www.faz.net Das Attentat auf „Charlie Hebdo" ist ein Angriff auf unsere Demokratie, unsere Presse- und Meinungsfreiheit. Wir müssen sie stets aufs Neue verteidigen, auch gegen die perfide Propaganda der Pegida-Anführer und den üblen Vorwurf der „Lügenpresse". Ein Aufruf der deutschen Zeitungsverleger.
Gerade zurück aus Indien. Und er läuft schon wieder, der Kreislauf aus Shitstorm und Hysterie. Da wundern sich die Leute über so einen Anschlag, wo doch jedesmal, wenn irgendjemand Witze über den Islam macht, mit Mord gedroht wird. Wie kann man über die Bedrohung unserer Freiheit überrascht sein? Jetzt ist man wieder zwei Wochen lang entsetzt. Und dann ist man wieder islamophob, wenn man die Freiheit hochhält, weil sich in Dresden die konservativen Dümpflinge jeden Montag mit den Nazis gemein machen. Und die ersten fragen schon wieder: Kann man jetzt noch Witze machen? Ja, muss man sogar! Denn das ist es, was uns von den Zivilisationsfeinden unterscheidet. Die glauben, Spaß gibt es im nächsten Leben, wir sagen: Nein, jetzt schon ein bisschen ist auch nicht schlecht!

PS: Danke an alle Zeitungen, die endlich die Mohammedkarikaturen gedruckt haben! Es wurde Zeit, dass wir uns nicht mehr wie die Kamele dem Diktat der Humorlosigkeit unterwerfen
Also hier in Thanjavur ist 2015 fast schon wieder rum. Frohes neues Jahr!